FM Hechl gewinnt Kottingbrunner Neujahrsschnellschachopen

Am 5.1.2019 gab es die Pre­miere für das Neu­jahrss­chnellscha­chopen in Kot­ting­brunn. Nach­dem das Vorgänger­turnier in den Jahren davor eher im kleinen, fast vere­insin­ter­nen Rah­men durchge­führt wurde, kon­nten wir heuer stolze 42 Teil­nehmer im Ten­nis-Golfho­tel Höll­rigl willkom­men heißen. Dass das Turnier, durchge­führt in 7-ründi­gem Modus mit 15 Minuten pro Spiel­er und Par­tie, auch wer­tungsmäßig stark beset­zt war zeigt ein Blick auf die Spitze der Set­zliste mit 4 Titel­trägern (2 IM, 1 FM, 1 NM). Sehr erfreulich war auch die rege Teil­nahme der Jugend (in allen Alter­sklassen von U8 bis U18). Neben Preis­geldern für die Sieger sowie Sach­preisen für alle Teil­nehmer wurde auch der Kot­ting­brun­ner Meis­ter im Schnellschach ermit­telt.

Nach span­nen­dem Turnierver­lauf set­zte sich schließlich die Erfahrung der Favoriten durch. Bis nach der 6. Runde sah es nach einem Start-Zielsieg des topge­set­zten ungarischen IM Peter Var­ga aus, doch in der Schlussrunde wurde er in ein­er drama­tis­chen direk­ten Begeg­nung vom bis dahin einen Punkt zurück­liegen­den Wiener FM Mag. Ger­ald Hechl noch abge­fan­gen. Da bei Punk­te­gle­ich­heit zuerst die direk­te Begeg­nung entschei­dend war, kürte sich der für den SC Donaus­tadt spie­lende FM Ger­ald Hechl so zum Turnier­sieger mit 6/7, vor IM Peter Var­ga mit eben­falls 6/7. Das Podi­um kom­plet­tierte IM Dr. MMag. Ger­hard Schroll, welch­er für den ASK in der Lan­desli­ga tätig ist und sich somit auch den Titel des Kot­ting­brun­ner Schnellschachmeis­ters 2019 sicherte.

Siegerpodi­um: Organ­isator Peter Radakovics, FM Mag. Ger­ald Hechl (1. Platz), IM Dr. MMag. Ger­hard Schroll (3. Platz), Turnierdi­rek­tor Joachim Sala­m­on, IM Peter Var­ga (2. Platz) (v.l.n.r, Foto: Johann Buch­has)

Einen sen­sa­tionellen 4. Endrang erre­ichte Fabi­an Hechl (U14, mit 5/7, Star­trang 17!), der Sohn des Turnier­siegers. Knapp dahin­ter mit eben­falls 5/7 lan­de­ten der Autor sowie Alexan­der Gschiel (U12, Kat­e­goriepreis Jugend) und der Baden­er Fern­schachspezial­ist Karl Binder (Kat­e­goriepreis Ü65). Der Kat­e­goriepreis Ü50 ging an unseren Fer­enc Csil­lag, der mit 4.5/7 Rang 8 belegte und dabei die beste Zweitwer­tung aller Spiel­er aufwies. Ein sen­sa­tionelles Turnier auch für den jun­gen Ungarn Peter Balint (U8!!), der erst mit ein­er Schlussrun­den­nieder­lage gegen IM Schroll einen Top­platz ver­gab und mit 4.5/7 Rang 9 belegte. Die Nach­wuchs zeigte also auf, auch die Kot­ting­brun­ner Jugendlichen spiel­ten ein starkes Turnier und lan­de­ten alle­samt weit vor ihrem Star­trang: Tamas Gyuri­ka (U14, 4/7), Roland Gyuri­ka (U12, 3.5/7) und Oliv­er Kuti (U12, 3.5/7). Alle Ergeb­nisse im Detail auf chess-results.

Grat­u­la­tion den Gewin­nern und ein großes Dankeschön an alle Schachfre­unde für die Teil­nahme, sowie den helfend­en Hän­den rund um die Turnierdi­rek­toren Joachim Sala­m­on und Johann Buch­has, welche das Turnier sou­verän geleit­et haben! Let­zt­ge­nan­nter stellte auch fre­undlicher­weise fol­gen­den Link zur Bildga­lerie mit jed­er Menge Turnier­fo­tos zur Ver­fü­gung!

Weihnachtsfeier 2018 — und Siegerehrung der Vereinsmeisterschaft 2018

Alle Jahr wieder …”, unter diesem Mot­to trafen wir uns auch dieses Jahr wieder am 18.12.2018 im Ten­nis- und Golf-Hotel Höll­rigl.

Ein High­light war die Siegerehrung der diesjähri­gen Vere­ins­meis­ter­schaft:

  1. Joachim Sala­m­on (6,5 von 7 Punk­ten)
  2. Johann Buch­has (5 von 7 Punk­ten)
  3. Erwin Dusek (4,5 von 5 Punk­ten)

Wir grat­ulieren her­zlich und bedanken uns an dieser Stelle auch bei unseren SpielerIn­nen und Fam­i­lien sowie dem Ten­nis- und Golf-Hotel Höll­rigl und

wün­schen ein fro­hes Fest und ein glück­lich­es neues Jahr!19

Industrieviertelliga Rd. 5: Ausfälle und Ausgleiche

16.12.2018 — Let­zte Meis­ter­schaft­srunde vor Wei­h­nacht­en 2018

Durch den Aus­fall eines Spiel­ers unser­er Ter­nitzer Schachfre­unde starteten wir mit einem 1:0 Vor­sprung.

Auf Brett 3 spiel­ten Fer­enc Csil­lag und Radu-Beni­amin Borz eine aus­geglich­ene Par­tie, die nach ein­er Stunde remis endete.

Jayaku­mar Soma­sun­dram set­zte sich auf Brett 4 gegen den Viertel­präsi­den­ten Ger­hard Murstein­er ver­di­ent mit einem Sieg durch.

Auf Brett 5 spielte Erwin Dusek seit dem Früh­jahr seine erste Par­tie mit einem Gam­bit kalkuliert riskant. Let­ztlich kann es aber nur einen Sieger geben, und so hat­te der Ter­nitzer Kle­mens Knapp am Ende eines wilden Schlagab­tausches die Nase vorne.

Am Spitzen­brett hat­te Peter Radakovics gegen Gün­ter Unger­böck gegen Peter Radakovics lange Zeit aus­geglich­enes Spiel. Doch dann ließ die Konzen­tra­tion nach, und die Par­tie kippte zu den Schachfre­un­den aus Ter­nitz.

Damit tren­nten wir uns mit einem 2,5 zu 2,5. Jet­zt kommt das Wei­h­nachts­fest und Sil­vester — da haben Fam­i­lie und Fre­unde Vor­rang vor den 64 Feldern.

Das schachliche neue Jahr begin­nt am 20.1.2019 mit der ersten Früh­jahrsrunde in Bad Vös­lau, wo wir auf einen erfol­gre­ichen Start hof­fen.

Landesliga Rd. 6. Heimspiel gg. Böhlerwerk

Am 9.12. stand die let­zte Runde der LL im Jahr 2018 am Pro­gramm, für den ASK ein Heim­spiel gegen Böh­ler­w­erk. Wir kon­nten dies­mal eine kom­pak­te Mannschaft an den Start brin­gen, aber auch die Mostviertler waren stark angereist.

Der Spielver­lauf war zunächst etwas kurios. Nach raschem Fig­urentausch gab man die Bret­ter 6 (Bern­hard Haas gegen Chris­t­ian Neu­mann) und 1 (FM Flo­ri­an Most­bauer gegen FM Johannes Wirus) bere­its nach kurz­er Zeit Remis. Bald danach war auch auf den Bret­tern 8 (Peter Radakovics gegen Horst Semeck) und 2 (der Autor gegen FM Alois Hell­mayr) die Punk­teteilung vere­in­bart. In den übri­gen Par­tien kündigte sich aber har­ter Kampf an. Fer­enc (Brett 7) schaffte es, seinem Geg­n­er Johann Ebn­er bere­its nach 5 Zügen gute 45 Minuten auf der Uhr abzunehmen. Ger­ald „investierte“ sel­bige Zeit aber eben­so in sein­er Par­tie gegen MK Lam­bert Dan­ner (Brett 3).

Dann aber der Pauken­schlag: Fer­enc sam­melte nach einem Verse­hen von Weiß einzügig eine Fig­ur ein und brachte uns in Führung. Da auch Ger­ald trotz Zeit­not seine Par­tie in den Rem­ishafen brin­gen kon­nte, sah es nun vorzüglich für uns aus. Chris­t­ian Fabisch gewann in ein­er zähen Manövri­er­par­tie in königsindis­ch­er Stel­lung gegen Chris­t­ian Lovri­novic langsam Ober­wass­er, gab sich mit Hin­blick auf den Spiel­stand aber mit ein­er Punk­teteilung zufrieden. Her­bert hat­te gegen Hel­mut Lein­fell­ner auf Brett 5 stets eine sehr angenehme Stel­lung. Da sein Geg­n­er aber zum Weit­er­spie­len gezwun­gen war, dauerte es dementsprechend lange, bis das Remis amtlich wurde und uns den zweit­en Sieg en suite bescherte: End­stand 4.5:3.5.

Alle Ergeb­nisse im Detail hier. In den übri­gen Par­tien musste der bish­erige sou­veräne Tabel­len­führer Amstet­ten eine deut­liche 2:6-Niederlage gegen Krems ein­steck­en und Litschau (4.5:3.5 gegen Baden) und Stock­er­au (5.5:2.5 gegen Pöch­larn) bis auf einen Punkt her­an­rück­en lassen. Für Bisam­berg hat sich die Fahrt nach Zwet­tl (1:7) nicht gelohnt. Der ASK Kot­ting­brunn über­win­tert mit 5 Punk­ten auf Platz 8 und ist in der ersten Runde des neuen Jahres im Jän­ner spiel­frei.

2. Klasse Rd. 3: Trotz Vorgabe gelingt die “Revanche” gegen Baden

Am 2.12.2018 mussten wir gegen Baden Brett 2 und damit einen Punkt vorgeben, da wir aber nur 3 Spiel­er stellen kon­nten — die anderen wur­den zeit­gle­ich in der Indus­trieviertel­li­ga benötigt oder adventlich ver­hin­dert.

Aber als “Aus­gle­ich” holte sich Moni­ka Mol­nar gegen Josef Putz am 1. Brett den Punkt eben­so wie Thomas Fug­ger gegen Erwin Cec­ka auf Brett 3 und Friedrich Schlager gegen Erik Kra­mar auf Brett 4. 

Damit stand es 3 : 1 für uns — eine “Revanche” für das 1 1/2 : 3 1/2 in der Indus­trieviertel­li­ga.

Industrieviertelliga Rd. 4: Baden war (hier) nicht zu schlagen

Am 2.12.2018 stand gegen die Bad­ner Spiel­er wieder ein­mal eine schwere Auf­gabe an, für die Joachim Sala­m­on eine starke Mannschaft mobil­isierte.

Auf Brett 1 wartete unser Kon­stan­tin Peyr­er verge­blich auf seinen Geg­n­er. Ein kampflos­er Sieg, aber lei­der hät­ten wir Kon­stan­tins Tal­ent auf Brett 2 benötigt. Dort musste sich Fer­enc Csil­lag dem Bad­ner Meis­terkan­di­dat­en Her­bert Rudolf geschla­gen geben. Brett 3 brachte mit der Par­tie Johann Perndl — Joachim Sala­m­on einen hal­ben Punkt für uns ein, aber auf den Bret­tern 4 und 5 mussten Jayaku­mar Soma­sun­dram gegen Otto Eiden­berg­er und Johann Buch­has gegen Laslo Hor­vath die Flagge stre­ichen.

Im Endergeb­nis also 1 1/2 zu 3 1/2. Grat­u­la­tion an die Bad­ner Mannschaft.

 

… ja, aber: In der 2. Klasse hat­te unser Team mit 3 : 1 die Nase vorne.

1. Klasse Rd. 3: Kottingbrunn gegen Kirchberg

Am 25.11. hat­ten wir gle­ich zwei Begeg­nun­gen gle­ichzeit­ig zu beschick­en. Während unsere Lan­desliga­mannschaft gegen Pöch­larn antrat (Daniel Lech­n­er hat davon berichtet), spielte unsere Mannschaft der 1. Klasse gegen Kirchberg/Wechsel. Durch mehrere Aus­fälle in der Lan­desliga­mannschaft tat­en sich unsere Kapitäne schw­er, schlagkräftige Teams aufzustellen. 

So waren unsere Geg­n­er auf allen fünf Bret­tern deut­lich Elo-stärk­er:

Moni­ka Mol­nar hat­te auf Brett 1 gegen Jaap Ver­hoef nichts zu lachen, eben­so wie Obmann Hel­mut Stein­er gegen Johannes Fis­ch­er auf Brett 2. Willibald Anderl kon­nte auf Brett 3 ein Remis erstre­it­en gegen Har­ald Goeslbauer eben­so wie Thomas Fug­ger gegen Rupert Mor­genbess­er. Oliv­er Kuti ver­danken wir mit seinem Sieg auf Brett 4 gegen Friedrich Loidl das lei­der denkbar knappe 2 : 3.

Im Früh­jahr wird es per­son­ell aber bess­er wer­den 🙂

 

 

Landesliga Rd. 5: Auswärts gg. Pöchlarn

Am 25.11.2018 war der ASK Kot­ting­brunn in der LL auswärts in Pöch­larn engagiert. Auf­grund ein­er wahren Absagen­flut waren wir nur mit schwachen Hoff­nun­gen auf einen Punk­tegewinn angereist.

Dur­chaus orig­inelles Spiel­lokal war der Bahn­hof­swirt, der gle­ichzeit­ig ein Eisen­bah­n­mu­se­um beherbergt.

Nach einem raschen Remis auf Brett 3 legten wir dem Mot­to entsprechend auf den meis­ten Bret­tern dann auch gle­ich los wie die Eisen­bahn. Fer­enc schnürte seinen Geg­n­er Hel­mut Streimel­weger auf Brett 7 mit Fig­uren­spiel und einem weit vorg­erück­ten Bauern d5 ein, Joachim kon­nte seinen Raumvorteil auf Brett 5 gegen Gün­ter Höbarth bald in einen Mehrbauern ver­wan­deln und der Autor set­zte Ger­hard Mit­ter­mayr auf Brett 2 mit einem schö­nen Dop­pel­bauernopfer stark unter Druck. Die restlichen Par­tien standen zumin­d­est nicht schlechter für uns.

Fol­glich trudel­ten nach und nach die erfreulichen Ergeb­nisse ein. Kurz nach­dem Chris­t­ian Fabisch mit Schwarz gegen Wern­er Schweitzer sou­verän das Remis erre­ichte, gewann Joachim einen zweit­en Bauern, woraufhin sein Geg­n­er bald auf­gab. Fer­enc set­zte seinen Vorteil in eine Mehrqual­ität um und war unge­fährdet, und auch Har­ald Paulsen kon­nte Ernst Eich­horn auf Brett 8 in ein­er kom­plizierten Stel­lung über­spie­len und in ein siegre­ich­es End­spiel abwick­eln. Als der Autor kurz vor der Zeitkon­trolle seinen Mehrturm ver­w­erten kon­nte, stand es 5:1 für uns: Der erste Mannschaftssieg der Sai­son war fix­iert!

Pöch­larn blieb nach der Zeitkon­trolle auf den Bret­tern 1 (FM Johannes Wirius gegen IM Hannes Ganaus) und 6 (Robert Gat­ter­may­er gegen Peter Radakovics) nur noch Ergeb­niskos­metik. End­stand 5:3 aus unser­er Sicht! Ein Sieg, den wohl nicht viele auf der Rech­nung hat­ten. Alle Ergeb­nisse im Detail hier. Weit­er geht es in zwei Wochen mit dem Heim­spiel gegen Böh­ler­w­erk.

2.Klasse Rd. 2: 4:0 gegen Bad Erlach

Erfreulich­er Weise kon­nten wir am 18.11.2018 beim „Match“ gegen Bad Erlach drei von vier Bret­tern mit unser­er Schachju­gend beset­zen, eben­so Bad Erlach.

Oliv­er Kuti ließ seinem Geg­neTil Koglbauer  von Anfang an keine Chance und gewann seine Par­tie schon mit dem 16. Zug bzw. nach 30 Minuten.

Roland Gyuri­ka gelang es als Näch­sten, in vorteil­hafter Stel­lung so abzu­tauschen, dass sein Geg­n­er Christo­pher Rodax  das Matt nicht mehr ver­hin­dern kon­nte.

Eine Stunde später über­sah am Brett eins  der Bad Erlach­er  Soeström  gegen unseren Tamas Gyuri­ka  einen Läuferan­griff, damit ging auch dieser Punkt an uns.

Am läng­sten spielte unser Senior Thomas Fug­ger auf Brett 3. Trotz guter Stel­lung fand er lange keinen wirk­lichen Gewinnzug, da sich sein Geg­n­er Raphael Futschik  lange sehr gut mit zahlre­ichen Fall­en vertei­digte. Schließlich aber kon­nte er sich mit mehrfachen Mattdro­hun­gen (über mehrere Züge) so in Stel­lung brin­gen, dass sein Geg­n­er aufgeben musste.