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Vierte Station der Industrieviertel-Schnellschachserie in Tribuswinkel

Am 20.05.2022 ver­anstal­tete der SK Erste Bank Baden in Tribuswikel die vierte und let­zte Serie im Schnellschach. Es wurde beim Mühlbach­wirt am Kirch­platz 8 gespielt, das Lokal war ein wenig klein, trotz­dem kon­nten 34 Spiel­er teil­nehmen. Als Ver­anstal­ter kon­nte Baden einige gute Spiel­er auf­bi­eten,  die Set­zliste war aber wie bei den ver­gan­genen Turnieren ziem­lich aus­geglichen. Der ASK Kot­ting­brunn stellte mit Obmann Joachim Sala­m­on, Jayaku­mar Soma­sun­dram, Johann Buch­has und Ais­sul­tan Taizhanov 4 Spiel­er.

In der ersten Runde opferte ich unnötig eine Fig­ur und kon­nte ger­ade noch ein Unentsch­ieden erre­ichen. Damit wurde der Gesamt­sieg (Wer­tung aller 4 Turniere) nochmals inter­es­sant. Bei­de Ver­fol­ger (Bern­hard Geis­mann und Wolf­gang Bauer) in der Gesamtwer­tung punk­teten voll. In der zweit­en Runde über­zog ich die Par­tie, opferte wieder eine Fig­ur und mit 3 Sekun­den Rest­spielzeit set­zte mich mein Geg­n­er Matt.

Ich bekam aber von Johann Buch­has Schützen­hil­fe und auch Bernard Geis­mann musste in ein Remis ein­willi­gen.  In den näch­sten 2 Run­den erspielte ich wieder 2 Punk­te und die Aus­gangs­ba­sis vor der Schlussrunde war sehr gut. Ich führte in der Gesamtwer­tung einen Punkt vor Bern­hard Geis­mann und 3 Punk­te vor Wolf­gang Bauer. Um den Sieg in der vierten Serie spiel­ten Kay Hansen gegen Johannes Var­ga. Bei­de hat­ten alle 4 Par­tien gewon­nen und die direk­te Begeg­nung musste entschei­den.  In einen span­nen­den Kampf set­zte sich Johannes Var­ga aus Baden knapp durch und gewann das Turnier mit 5 aus 5.  Ich bot rasch ein Remis und Bern­hard bil­ligte ein, dadurch holte ich in der Gesamtwer­tung aller 4 Turniere den Sieg mit 15 Punk­ten.

Siegerfo­to der Gesamtwer­tung (v.l.n.r.): Bern­hard Geis­man (2. Platz, SK Baden), Joachim Sala­m­on (1. Platz, ASK Kot­ting­brunn), Wolf­gang Bauer (3. Platz, SK Glog­gnitz)

Alle Ergeb­nisse im Detail find­en sich auf chess-results. Die Schnellschachserie war von allen Vere­inen sehr gut organ­isiert, fand großen Anklang bei Jung und Alt und wird näch­stes Jahr sich­er wieder stat­tfind­en.

(Bericht: Joachim Sala­m­on)

Schlussrunde der Industrieviertelliga und 2. Klasse Industrieviertel

Am 24.4.2022 wurde in Kot­ting­brunn im Sportho­tel Höll­rigl die gemein­same Schlussrunde der Indus­trieli­ga und der 2. Klasse der Sai­son 2021/22 aus­ge­tra­gen.

Sowohl in der IL (Bad Erlach, Bad Vös­lau, Glog­gnitz, Kirch­berg, Kot­ting­brunn,  Ter­nitz) als auch der 2. Klasse (Baden, Bad Erlach, Glog­gnitz mit 2 Mannschaften, Kot­ting­brunn, Ter­nitz) nah­men in der heuri­gen Sai­son jew­eils 6 Mannschaften teil.  Auf­grund der gerin­gen Anzahl wurde die Meis­ter­schaft in Hin- und Rück­run­den aus­ge­tra­gen. Lei­der wurde die Meis­ter­schaft wegen Coro­na Mitte Novem­ber abge­brochen und kon­nte wegen des Lock­downs erst wieder Ende Feb­ru­ar weit­erge­führt wer­den. Dadurch wur­den 4 bzw. 3 Run­den in der Spiel­sai­son 2021/2022 nicht gespielt was die Tabellen doch stark verz­er­rt, da wichtige Spiele nicht durchge­führt wer­den kon­nten. Weit­ers wur­den 2 Spiele in der IL mit 5:0 gew­ertet, da Bad Vös­lau keine Mannschaft stellte.

In der Schlussrunde der IL spielte der ASK Kot­ting­brunn gegen den Tabel­len­führer aus Glog­gnitz. Lei­der kon­nten wir trotz eines Sieges unseren 3. Platz in der Gesamtwer­tung nicht mehr verbessern, da auch Bad Erlach gewann und Glog­gnitz noch auf den 2. Platz ver­drängte. Kot­ting­brunn spielte mit fol­gen­der Auf­stel­lung 1–5: Oliv­er Kuti, Jayaku­mar Soma­sun­dram, Joachim Sala­m­on, Sebas­t­ian Kas­par und Johann Buch­has.

Auf Brett 2 gewann Sum­si in ein­er Angriff­s­par­tie rel­a­tiv rasch gegen Wern­er Samek. Nach­dem Sebas­t­ian Kas­par und Johann Buch­has eben­falls den ganzen Punkt holten stand es 3:0 und der Mannschaftssieg war sichergestellt. Oliv­er remisierte am 1. Brett lock­er mit Schwarz gegen Degen. Meine Par­tie gegen unseren neuen Klubkol­le­gen Jonas Hot­ten­roth ging über 4,5 Stun­den und nach 49 Zügen kon­nte ich die Nieder­lage nicht mehr abwen­den. Der ASK Kot­ting­brunn gewann den Wet­tkampf in der IL 3,5 : 1,5.

In der 2. Klasse spiel­ten wir mit Moni­ka Mol­nar, Adal­bert Musilek, Hel­mut Stein­er, Willibald Anderl und Ais­sul­tan Taizhanov gegen Baden. Mit einem Sieg wür­den wir den 2. Platz in der Meis­ter­schaft bele­gen. Lei­der hat­te unsere Mannschaft nicht den besten Tag und wir ver­loren unglück­lich 1 : 4.  Adal­bert stellte eine Fig­ur ein, während Willi und Hel­mut ihre Par­tien eben­falls nicht hal­ten kon­nten. Moni­ka opferte eine Fig­ur, ver­lor die Par­tie am Ende aber lei­der eben­so. Als einziger und rel­a­tiv rasch gewann unser U12-Spiel­er Ais­sul­tan mit schö­nen Angriff­sspiel seine Par­tie. Statt des zweit­en Platzes lan­dete der ASK Kot­ting­brunn somit auf Endrang 5 in der Meis­ter­schaft.

Viertel­präsi­dent Ger­hard Murstein­er kon­nte an der Ver­anstal­tung nicht teil­nehmen, daher find­et die Siegerehrung erst bei der Vier­tel­sitzung Ende Juni in Ter­nitz statt. Für die näch­ste Sai­son streben wir aber zumin­d­est in der Indus­trieli­ga den Titel an! Alle Ergeb­nisse der Indus­trieli­ga und der 2. Klasse im Detail find­en sich wie immer auf chess-results.com.

(Bericht: Joachim Sala­m­on)

Dritte Station der Industrieviertel-Schnellschachserie in Bad Erlach

Am 29.4.2022 fand in Bad Erlach die vor­let­zte Serie von 4 Indus­trievier­tel-Schnellschachturnieren statt. Es wurde im Cafe — Restau­rant Sabine gespielt, die Turnier­leitung über­nahm Wolf­gang Bauer. Unter den 39 Teil­nehmern (Reko­rd für die diesjährige Turnierserie) gab es erneut viele jugendliche Spiel­er, Senioren und auch 2 Damen, die die Her­aus­forderung im Schnellschach sucht­en. Der ASK Kot­ting­brunn war mit 8 Akteuren, darunter Gast­spiel­er IM Ger­hard Schroll, stark vertreten. Neben Ger­hard nah­men seit­ens des ASK auch noch Obmann Joachim Sala­m­on, Johann Buch­has, Jayaku­mar Soma­sun­dram, Willibald Anderl,  Altob­mann Hel­mut Stein­er, sowie die 2 Nach­wuchsspiel­er Ais­sul­tan Taizhanov und Kon­stan­ti­nos Man­afas am Turnier teil.

Die einzel­nen Run­den ver­liefen sehr span­nend und es kam zu eini­gen inter­nen Wet­tkämpfen unter den Kot­ting­brun­ner Spiel­ern. Bere­its in Runde 1 spielte Hel­mut Stein­er gegen IM Ger­hard Schroll. In der 2. Runde hat­te Johann Buch­has das Vergnü­gen sich mit Ger­hard zu duel­lieren. Nach der 4. Runde waren nur noch 3 Spiel­er ungeschla­gen: IM Ger­hard Schroll  (4,0 Punk­te), Joachim Sala­m­on (3,5 Punk­te) und Rain­er Staber­hofer (3,5 Punk­te).  Dahin­ter fol­gten 8 Spiel­er mit 3,0 Punk­ten. Die Aus­lo­sung in der let­zten Runde war lei­der aus Joachims Sicht nicht die Beste: er wurde gegen IM Ger­hard Schroll gelost, kon­nte einige Zeit mit­spie­len, war aber im Mit­tel­spiel nach ein­er Falschein­schätzung der Stel­lung hoff­nungs­los ver­loren. IM Ger­hard Schroll gewann das Turnier somit sou­verän mit 5,0 Punk­ten aus 5 Spie­len, Rain­er Staber­hofer holte mit 4,5 Punk­ten den 2. Platz und kon­nte den Sen­sa­tion­s­mann Josef Petz mit 4,0 Punk­ten auf Platz 3 ver­weisen. Durch die Nieder­lage fiel Joachim auf den 7. Platz zurück, holte aber noch den Senioren­preis.

Weit­ers kon­nten auch fol­gende Spiel­er in Bad Erlach noch einen Kat­e­goriepreis holen:  Benedikt Prinz, Niko­laus Kell­ner, Rudolf Wal­leck­er, Niko­laus Walinger, Daniel Bosn­jak, Seli­na Jeitler und Mario Rel­la. Das Turnier war sehr gut organ­isiert, die Stim­mung bestens und jed­er Spiel­er erhielt einen Sach­preis.

In der Gesamtwer­tung ergibt sich nach 3 von 4 Run­den an der Spitze nun fol­gen­der Vierkampf um den Gesamt­sieg: 1. Joachim Sala­m­on (12 Punk­te), 2. Bern­hard Geis­mann (11 Punk­te), 3. Wolf­gang Bauer (10 Punk­te)  und 4. Josef Petz (10 Punk­te). Der voll­ständi­ge Zwis­chen­stand kann in fol­gen­dem, von Bern­hard Geis­mann fre­undlicher­weise zur Ver­fü­gung gestell­ten Doku­ment einge­se­hen wer­den.

SchSch_Serie_Gesamtwertung_kurz (1)

Die Ergeb­nisse des Wet­tkampfes sind wie immer im Detail auf www.chess-results.com nach zu lesen. Das Abschlussturnier ver­anstal­tet Baden am 20.05.2022 in Tribuswinkel. Die Anzahl der Teil­nehmer ist dort mit 36 beschränkt, inter­essierten Schachfre­un­den wird daher eine rasche Anmel­dung emp­fohlen!

Zweite Station der Industrieviertel-Schnellschachserie in Kottingbrunn

Am 25.3.2022 machte die dieses Jahr neu ins Leben gerufene Indus­trievier­tel-Schnellschachserie mit ihrem zweit­en von vier Ter­mi­nen Sta­tion in Kot­ting­brunn. Wie beim Auf­takt in Glog­gnitz vier Wochen zuvor, der für den ASK Kot­ting­brunn mit dem Sieg durch Joachim Sala­m­on ja bestens ver­laufen war, kon­nten auch wir 36 Teil­nehmer im Ten­nis- und Golfho­tel Höll­rigl willkom­men heißen. Sehr erfreulich war erneut die rege Teil­nahme der Jugend — gle­ich 13 Spiel­er waren Jahrgang 2000 und (teils deut­lich) jünger! Fünf dieser Jugendlichen spie­len für den ASK Kot­ting­brunn, ein Zeichen der tollen Arbeit in der Nach­wuch­sar­beit, die die Jugend­be­treuer Thomas Fug­ger und Willibald Anderl für den Klub leis­ten! Die Turnieror­gan­i­sa­tion um Obmann Joachim Sala­m­on hat­te eine enorme Fülle an Sach­preisen auf die Beine gestellt. Die Turnier­leitung lag in den bewährten Hän­den von Wolf­gang Bauer, der aber auch selb­st als Turnierteil­nehmer in den Ring stieg.

Auch an der Spitze der Set­zliste war das Turnier dicht beset­zt. Nach vier ereignis­re­ichen Run­den kon­nte Rain­er Staber­hofer vom SK Kapfen­berg mit dem Max­i­mum von 4/4 einem Pulk aus neun Spiel­ern mit jew­eils 3/4 einen ganzen Punkt ein­teilen, wurde aber in der Schlussrunde im direk­ten Duell vom Autor noch abge­fan­gen. Vier Spiel­er lan­de­ten schlussendlich bei 4/5, in einem wahren Fotofin­ishkri­mi set­zte sich schließlich der Autor mit ledliglich 0.5 Punk­ten in der Drit­twer­tung (!) vor Obmann Joachim Sala­m­on durch, welch­er sein­er­seits im Kampf um Rang 2 gegenüber Rain­er Staber­hofer mit nur 0.25 Punk­ten in der Vier­twer­tung (!!) die Nase vorne hat­te. Ein Kurio­sum — bere­its bei der ersten Turnier­sta­tion in Glog­gnitz gab es exakt dieselbe haarscharfe Entschei­dung in der Vier­twer­tung um Platz 2! Den Kot­ting­brun­ner Dop­pelsieg run­dete Jayaku­mar “Sum­si” Soma­sun­dram  mit dem starken 4. Platz ab, der damit auch den Kat­e­goriepreis U2000 Elo für sich entsch­ied!

Weit­ere Kat­e­goriepreise gin­gen an  Flo­ri­an Geis­mann (U1800 Elo, SK Erste Bank Baden), Wolf­gang Bauer (U1600 Elo, SK Glog­gnitz), Mario Rel­la (U1400 Elo, SK Glog­gnitz), Julian Ham­mer­ling (U18, SK Erlach), Sebas­t­ian Bitzan (U14, SK Erste Bank Baden), Johann Perndl (bester Senior, SK Erste Bank Baden) und Timea Schot­tleit­ner (beste Dame, ASK Kot­ting­brunn). Alle Teil­nehmer kon­nten einen Sach­preis mit nach Hause nehmen. Ergeb­nisse im Detail find­en sich unter diesem Link auf chess-results.

In der Gesamtwer­tung deutet sich nach zwei von vier Sta­tio­nen ein Dreikampf zwis­chen Joachim Sala­m­on (8.5/10, ASK Kot­ting­brunn), Bern­hard Geis­mann (7.5/10, SK Erste Bank Baden) und Wolf­gang Bauer (7.5/10, SK Glog­gnitz) an. Mit 6.5/10 liegen etwas dahin­ter auch noch Mario Rel­la (SK Glog­gnitz) und Flo­ri­an Geis­mann (SK Erste Bank Baden) in Lauer­stel­lung. Der gesamte Zwis­chen­stand kann in unten­ste­hen­dem Doku­ment einge­se­hen wer­den (vie­len Dank an Bern­hard Geis­mann für die Erstel­lung und Zurver­fü­gung­stel­lung des Sheets!).

SchSch_Serie_Gesamtwertung_Zwischenstand

Die Sta­tio­nen drei und vier der Indus­trievier­tel-Schnellschachserie wer­den am 29.4. in Bad Erlach und am 20.5. in Tribuswinkel aus­ge­tra­gen.

Kottingbrunn ist Meister der NÖ-Landesliga 2021/22!

V.l.n.r.: Andras Bonk, FM Kon­stan­tin Peyr­er, NM Bruno Stein­er, Daniel Lech­n­er, Michael Miazhyn­s­ki, Obmann und Capt­ian Joachim Sala­m­on, ehe­ma­liger Obmann Hel­mut Stein­er, Yuri Miazhyn­s­ki, Jayaku­mar Soma­sun­dram

Eine starke Lan­desli­ga­sai­son mit dem Meis­ter­ti­tel für den ASK Kot­ting­brunn fand am 20.3.2022 ihren Abschluss. Der ASK holte das Max­i­mum mit 16 Mannschaft­spunk­ten, wobei jed­er Sieg bei min­destens 5 von 8 möglichen Brettpunk­ten deut­lich aus­fiel!

Der Vere­in dankt an dieser Stelle allen Spiel­ern sowie Unter­stützern, ohne die eine (erfol­gre­iche) Lan­desli­ga­sai­son nicht möglich wäre!  Ein großer Dank außer­dem dem Ten­nis- und Golfho­tel Höll­rigl für die Unter­bringung und Bewirtung während der Spielt­age und Klubabende!

Unten­ste­hend die End­ta­belle (weit­ere Detai­l­ergeb­nisse auf chess-results). Der ASK blickt den schachlichen Her­aus­forderun­gen der kom­menden Sai­son bere­its voller Vor­freude und Zuver­sicht ent­ge­gen!

End­stand der NÖ-Lan­desli­ga 2021/22 (Quelle: www.chess-results.com).

Landesliga-Schlussrunde in Kottingbrunn

Am 20.3.2022 wurde in Kot­ting­brunn die gemein­same Lan­desli­ga-Schlussrunde der Sai­son 2021/22 aus­ge­tra­gen. Auf­grund des Rück­zuges der Mannschaft aus Böh­ler­w­erk aus dem laufend­en Bewerb hat­ten wir nur 5 Mannschaften im Ten­nishotel Höll­rigl zu Gast (Zwet­tl hat­te keinen Geg­n­er und Krems war von vorn­here­in spiel­frei).

Der ASK spielte dabei gegen Amstet­ten, die weit­eren Begeg­nun­gen lauteten  Baden — Stock­er­au und Bisamberg/Korneuburg — Mistelbach/Altlichtenwarth. Nach­dem wir den Titel aber bere­its am let­zten Spielt­ag gegen Krems fix­iert hat­ten fehlte die ganz große Span­nung und es ging nur noch um die Platzierun­gen im Mit­telfeld. Lediglich Stock­er­au hat­te mit einem Sieg noch die Möglichkeit die Zwet­tler von Platz 2 zu ver­drän­gen. Der ASK kon­nte per­son­ell aus dem Vollen schöpfen und stellte die gewohnt starke Mannschaft (FM Kon­stan­tin Peyr­er, FM Marc Morgunov, IM Dr. Ger­hard Schroll, NM Bruno Stein­er, Andras Bonk, Yuri und Michael Miazhyn­s­ki sowie Oliv­er Kuti).

Titelüber­gabe bere­its vor Beginn der Schlussrunde.
V.l.n.r.: IM Dr. Ger­hard Schroll, Obmann Joachim Sala­m­on, NM Bruno Stein­er, NÖSV-Präsi­dent Mag. Chris­t­ian Kindl, Yuri Miazhyn­s­ki, FM Kon­stan­tin Peyr­er, Oliv­er Kuti (mit speziellem Titel­trikot), Andras Bonk, Michael Miazhyn­s­ki

Amstet­ten war per­son­ell im Ver­gle­ich zu den vorigen Saiso­nen nicht ganz so stark aufgestellt, und zudem nicht vol­lzäh­lig. Brett 3 ließen die Mostviertler frei, somit gab es neben mit diesem Kon­tu­mazpunkt zum frühen 1:0 auch ein Déjà-vu für Ger­hard: schon die Baden­er boten im Duell mit dem ASK in dieser Sai­son keinen Geg­n­er auf Ger­hards Brett auf. Bere­its nach rund ein­er Stunde dann gle­ich das 2:0, etwas über­raschend im eigentlich eher aus­geglichen einzuschätzen­den Duell FM Peyr­er — FM Sand­höfn­er auf Brett 1. Kon­stan­tin bull­dozte jedoch förm­lich mit ener­gis­chen Zügen an bei­den Flügeln über die schwarze Stel­lung in einem Scheveninger-Sizil­ian­er hin­weg.

Die FM-Young­sters Marc (links, mit 5/5!) und Kon­stan­tin (rechts, mit 4/5) dominierten die NÖ-Lan­desli­ga­sai­son 2021/22 auf den ersten Bret­tern.

Auch Andras hat­te auf Brett 4 einen kurzen aber angenehmen Schachtag, bei dem er zunächst einen weißen Zen­trums­bauern und, nach­dem die weiße Dame einen vergifteten Bauern auf b7 gefressen hat­te, auch noch einen ganzen Turm ein­sam­meln kon­nte.

Andras kom­plet­tierte seine starke Pre­mieren­sai­son für den ASK (4.5/6) heute entspan­nt in 15 Zügen.

Auch in den restlichen Par­tien zeich­neten sich zu diesem frühen Zeit­punkt bere­its teils klare Stel­lungsvorteile zu unseren Gun­sten ab. Marc spielte eine sehr feine Par­tie mit den schwarzen Steinen in ein­er sizil­ian­is­chen Richter-Rauser-Struk­tur auf Brett 2, und bestrafte ein zu zöger­lich­es Umgrup­pieren der weißen Fig­uren rasch und präzise.

Die hochin­ter­es­sante Par­tie Rech­berg­er — Morgunov wurde im Anschluss dementsprechend aus­giebig analysiert.

Yuri und Oliv­er kon­nten bei­de mit den schwarzen Fig­uren mith­il­fe von Königsläufer­fi­anchet­tos starken Druck auf die geg­ner­ischen Damen­flügel ausüben, was jew­eils zu Mate­ri­al­gewinn und schlussendlich zu zwei unge­fährde­ten Schwarzsiegen führte. Das Match war mit dem Zwis­chen­stand von 6:0 bere­its entsch­ieden.

Oliv­er (frischge­back­en­er NÖ-U16-Lan­desmeis­ter, siehe Bericht weit­er unten!) spielte posi­tionell extrem abgek­lärt, holte in dieser Sai­son 3 Siege bei je ein­er Nieder­lage und Remis und ist trotz des jun­gen Alters bere­its ein Fixs­tarter unser­er Lan­desliga­mannschaft.

Die let­zten bei­den Par­tien standen auch aus­sicht­sre­ich. Bruno hat­te prak­tisch vom Start weg posi­tionellen Vorteil, der sich allerd­ings auf­grund hart­näck­iger Gegen­wehr der schwarzen Fig­uren am Königs­flügel lange nicht in entschei­den­den Vorteil umwan­deln ließ. Erst ein Qual­ität­sopfer, zu dem Weiß qua­si genötigt wurde, brachte den Durch­bruch.

Bruno (Vorder­grund, mit 5.5/6) und Yuri (Hin­ter­grund, mit 6/8) spiel­ten eine enorm starke Sai­son.

In der läng­sten Par­tie der Begeg­nung hat­te sich Michael einen Mehrbauern im End­spiel erar­beit­et, allerd­ings macht­en die ungle­ich­far­bigen Läufer dessen Ver­w­er­tung kom­pliziert. Schwarz hat­te zudem eine kom­pak­te und gesunde Bauern­struk­tur, was let­ztlich zum Remis reichte.

Michael blieb mit 3.5/5 in dieser Sai­son ungeschla­gen und holte ein deut­lich­es Elo­plus.

Ein 7.5:0.5-Kantersieg krönt somit eine phan­tastis­che Sai­son standes­gemäß! In den anderen bei­den Begeg­nun­gen Baden — Stock­er­au und Bisam­berg — Mis­tel­bach ging es zwar qua­si nur noch ums Pres­tige, doch das hielt die Mannschaften nicht von kom­pro­miss­losem Schach ab, wie der Blick auf die Bret­tre­sul­tate zeigt. Von 15 Par­tien (ein Brett blieb unbe­set­zt) ende­ten nur 2 Remis. Das Wein­viertler Duell ging nach einem span­nen­den Schlagab­tausch mit 5:3 an Mis­tel­bach. Noch knap­per und “blutiger” umkämpft ging es bei Baden — Stock­er­au zur Sache. Dort fan­den alle Par­tien eine Entschei­dung, inklu­sive ein­er kurzen Aufre­gung nach einem Klap­pen­fall im 39. Zug auf dem Spitzen­brett. Schlussendlich endete diese Begeg­nung wohl leis­tungs­gerecht 4:4, wobei Baden erst in der aller­läng­sten Par­tie des Tages dank eines einzi­gen Mehrtem­pos in einem Bauer­nend­spiel der Aus­gle­ich gelang. Stock­er­au blieb somit der 3. Endrang in der Tabelle, der Vize­meis­ter­ti­tel geht an Zwet­tl.

Der Wet­tkampf Baden — Stock­er­au war nichts für schwache Ner­ven.

Alle Ergeb­nisse im Detail find­en sich wie immer auf chess-results. Weit­ere Fotos find­en sich in der fol­gen­den Bilder­ga­lerie.

Neue Jugendlandesmeister im Schachklub Kottingbrunn

Am Woch­enende vom 12. und 13. März wur­den in Wolk­ers­dorf die niederöster­re­ichis­chen Jugend­lan­desmeis­ter­schaften aus­ge­tra­gen.

Für den ASK Kot­ting­brunn nah­men fünf junge Schachspiel­er daran teil.

In der Spielk­lasse U16 erre­ichte Oliv­er Kuti 6 Punk­te, wom­it er nach sieben span­nen­den Run­den Lan­desmeis­ter wurde.

Oliv­er Kuti

In der U12 spiel­ten Ais­sul­tan Taizhanov und Kor­nelius Thiem.

Kor­nelius Thiem

Kor­nelius kämpfte tapfer und erre­ichte immer wieder gute Stel­lun­gen. Lei­der fehlte ihm die Erfahrung, dies auch in Siege umzuset­zen. Mit zwei Punk­ten belegte er schließlich den elften Platz. Diese Turnier­erfahrung kann ihm den­noch nie­mand nehmen.

Ais­sul­tan Taizhanov

Ais­sul­tan bewies etwas mehr Ner­ven: Nach sieben span­nen­den Run­den wurde er Drit­ter und ver­fehlte den zweit­en Platz bloß um einen hal­ben Punkt.

Hoch inter­es­sant ver­lief das Turnier in der Gruppe U8 bis U10: Da es in diesen Alters­grup­pen je nur wenige Teil­nehmer und Teil­nehmerin­nen gab, wur­den sie zu ein­er Gruppe zusam­menge­fasst. Und hier liefer­ten die Brüder Matthias Driza und Alexan­der Driza echte Herz­schlag­par­tien.

Matthias und Alexan­der Driza

In der zusam­menge­fassten Gruppe belegte Matthias (8 Jahre) den zweit­en Platz, Alexan­der (6 Jahre!) wurde in dieser Wer­tung sen­sa­tioneller Viert­er! In ihrer Alter­sklasse U8 bedeutet dies nun den den Lan­desmeis­ter­ti­tel für Matthias und den drit­ten Platz für Alexan­der.

Zu erwäh­nen ist, dass dieses Event für unsere Teil­nehmer in der U12 und U8 das erste gew­ertete Turnier über­haupt war.

Nach der Siegerehrung trat­en alle hoch motiviert den Heimweg an.

Es war mir wahrlich ein Fest, diese Erfolge live miter­leben zu dür­fen. Unser Blick richtet sich nun auf die nahen­den Jugend­staatsmeis­ter­schaften, an denen Oliv­er Kuti und Matthias Driza teil­nehmen wer­den.

Start der Industrieviertel- Schnellschachserie in Gloggnitz

Am 25.2.2022 startete die Indus­trievier­tel-Schnellschachserie in Glog­gnitz. Es wurde im Gasthaus Loibl gespielt, die Turnier­leitung über­nahm der Glog­gnitzer Obmann Wolf­gang Bauer. Unter den 35 Teil­nehmern gab es viele jugendliche Spiel­er, Senioren und auch 3 Damen, die die Her­aus­forderung Wet­tkampf sucht­en.  Auf­grund der unger­aden Teil­nehmerzahl spielte auch der Organ­isator Wolf­gang Bauer mit. Der ASK Kot­ting­brunn war mit 7 Akteuren stark vertreten.  Fol­gende Spiel­er von Kot­ting­brunn nah­men am Turnier teil: Obmann Joachim Sala­m­on, Johann Buch­has, Thomas Fug­ger,  Willibald Anderl,  Altob­mann Hel­mut Stein­er, sowie 2 Nach­wuchsspiel­er Mar­tin Bon­dar und Ais­sul­tan Taizhanov.

Die einzel­nen Run­den ver­liefen sehr span­nend, die Bedenkzeit wurde meis­tens voll aus­ge­spielt und nach 4 Run­den gab es noch 8 Spiel­er, die um den Sieg spiel­ten und damit die Stange Wurst gewin­nen kon­nten. 3 Spiel­er von Kot­ting­brunn hat­ten die Möglichkeit auf den Sieg, wobei Joachim Sala­m­on mit 3,5 Punk­ten die besten Chan­cen hat­te. Die Par­tie lief für Schachfre­und Wern­er Samek unglück­lich, in Sieg­stel­lung war die Acht­samkeit nicht mehr voll gegeben und Joachim kon­nte mit­tels ein­er nicht zwin­gen­den, aber doch schö­nen Kom­bi­na­tion die Dame gewin­nen und damit auch die Par­tie und das Turnier für sich entschei­den. Johann Buch­has holte sich noch den 4. Platz (schlechtere Zweitwer­tung, dafür aber den Senioren­preis). Den 2. Platz holte sich Lokalmata­dor Wolf­gang Bauer vor Bern­hard Geis­mann (3. Platz).

Siegerfo­to: Bern­hard Geis­mann (3. Platz, SK Erste Bank Baden), Joachim Sala­m­on (1. Platz, ASK Kot­ting­brunn), Wolf­gang Bauer (2. Platz, SK Glog­gnitz)

Die Ergeb­nisse des Wet­tkampfes sind auf www.chess-results.com nachzule­sen.

Nachruf auf Ferenc Csillag

Liebe Schachfre­unde,

uns hat vor kurzem die trau­rige die trau­rige Nachricht erre­icht, das unser langjähriger Schachfre­und Fer­enc Csil­lag nach schw­er­er Krankheit am 5. Dezem­ber ver­stor­ben ist.

Mit Fer­enc ver­liert Kot­ting­brunn einen Schachspiel­er der in allen Ligen und Klassen gerne und viel spielte. Ich erin­nere mich noch an die unzäh­li­gen Schachanaly­sen nach den Wet­tkämpfen, er spielte immer sehr riskante Eröff­nun­gen und hat­te damit auch Erfolg.

Er ver­stärk­te über Jahrzehnte den ASK Kot­ting­brunn, seine Kol­le­gial­ität und sein Engage­ment für den Vere­in wussten wir zu schätzen.

Trotz sein­er schw­eren Krankheit hat er bis zulet­zt  Schach gespielt und seinen Humor behal­ten. Ich glaube er würde sich für den Titel (falls er heuer erre­icht wird) in der Lan­desli­ga richtig freuen.

Wir sind tief betrof­fen und dankbar für die Zeit, die wir gemein­sam mit ihm am Schachbrett ver­brin­gen durften. Unser beson­ders Mit­ge­fühl gilt seien bei­den Kindern und der Ver­wandtschaft.