1. Klasse Rd. 1: Punkteteilung gegen Bad Erlach

In der 1.Klasse ist der Anfang der Sai­son ist gemacht, mit einem Remis gegen den Schachk­lub Bad Erlach:

Auf Brett 1 ver­lor Mon­i­ca Mol­nar unglück­lich eine scharfe Par­tie gegen Richard Wal­leck­er.
Brett 2 gewann Har­ald Paulsen; nach ein­er Kom­bi­na­tion hat­te er einen Bauern mehr, und es ent­stand fol­gende Stel­lung:

Sein Geg­n­er hat­te nun 1. … Sxc5, 2. bxSc5 Txd5 berech­net und gezo­gen. Doch das reicht nicht für den Rück­gewinn des Bauern: Weiss hat weit­er gerech­net, und nach 3. Ta8+ Lf8, 4. c6 Tc5, 5. TxLf8+ gab Schwarz auf.

In der von Willibald Anderl auf Brett 3 gespiel­ten Par­tie wech­selte das Schachglück einige Male, aber let­z­tendliche behielt Willibald die Ober­hand und machte einen sehr wertvollen Punkt.
Unser 17-jähriger Ste­fan Huber hat­te auf Brett 4 weniger Glück, sein rou­tiniert­er Geg­n­er gewann zuerst Mate­r­i­al und dann das Spiel.
Auf Brett 5 erre­ichte unser New­com­er Thomas Fug­ger nach hartem Kampf ein Remis und damit tren­nten sich bei­de Vere­ine friedlich 🙂

 

Industrieviertelliga Rd. 1: Ein spannender Auftakt …

Der Wet­tkampf zwis­chen Kot­ting­brunn und Bad Vös­lau stand in den ersten zwei Stun­den trotz unser­er durch­schnit­tlich höher­er ELO-Zahlen aus­geglichen.

Nach 2,5  Stun­den kon­nte MK Moni­ka Mol­nar einen Bauern­vorteil in eine Gewinnstel­lung umwan­deln und wir gin­gen 1:0 in Führung. Danach waren die Stel­lun­gen der restlichen 4 Par­tien noch ziem­lich unklar.

Fer­enc Csil­lag kam gegen Dit­tel Her­bert unter Druck und ver­lor lei­der die Par­tie.

Unser tal­en­tiert­er Nach­wuchsspiel­er Schlager Flo­ri­an stand immer leicht bess­er und kon­nte einen leicht­en Vorteil im Dame­nend­spiel in einen Sieg umwan­deln. So gin­gen wir 2:1 in Führung!

Ein Remisange­bot meines Geg­n­ers musste ich ablehnen, da unser Yuri Miazhyn­s­ki eine schwere Stel­lung zu vertei­di­gen hat­te und wir den Mannschaftswet­tkampf unbe­d­ingt gewin­nen wollte.

Yuris genaue Vertei­di­gung brachte ihm nach einen Fehler seines Geg­n­ers den Gewinn ein. Fast zeit­gle­ich stellte mein Geg­n­er einen Turm ein und so fuhren wir mit einem 4:1 Sieg nach Hause.

Imponierend war der Kampfgeist unser­er Mannschaft und wir freuen uns schon auf die näch­ste Runde gegen Bad Erlach.

Die Ergeb­nisse sind im www.chess-results.com nachzule­sen.

Landesliga Rd. 1: Auswärts gg. Böhlerwerk

Am 2.10.2016 startete die Lan­desli­ga in die Sai­son 2016/17. Für den ASK Kot­ting­brunn stand dabei gle­ich zu Beginn die „Wel­treise“ nach Böh­ler­w­erk auf dem Spielplan.

Trotz einiger ter­minbe­d­ingter Aus­fälle kon­nten wir eine schlagkräftige Mannschaft, beste­hend aus Johannes Wirius, Daniel Lech­n­er, Bern­hard Haas (danke für das kurzfristige Ein­sprin­gen!), Flo­ri­an Schlager, Fer­enc Csil­lag, Peter Radakovics, Joachim Sala­m­on und Arnold Schmoll, für den Gang ins Mostvier­tel auf­stellen.

Allerd­ing hat­te auch Böh­ler­w­erk im Ver­gle­ich zur Schlussrun­den­pleite der Sai­son 2015/16 die Elozahl der Auf­stel­lung kräftig nach oben geschraubt (u.A. mit dem FM-Trio Hell­mayr, Heim­berg­er, Kran­zl auf Brett 1–3), und so hin­gen die Trauben hoch. Die erste Stunde lief eher wenig vielver­sprechend: Wirius, Lech­n­er, Haas, Radakovics, Sala­m­on und Schmoll mussten kom­pak­te, aber pas­sive Stel­lun­gen vertei­di­gen. Lediglich Schlager und Csil­lag kamen mit aktivem Spiel aus der Eröff­nung.

Als erster Sieger dufte sich dann Fer­enc feiern lassen, der (in unnachahm­lich­er Manier) zuerst ein Remis anbot (abgelehnt), wenig später selb­st ein Remis ablehnte und den ganzen Punkt gegen MK Dan­ner holte. Peter ließ mit Schwarz gegen FM Stro­bel lei­der einen Springer über b5 nach d6, der dem unrochierten schwarzen König wenig Raum ließ: 1:0. Gegen Ende der ersten Zeitkon­trolle ging es Schlag auf Schlag: zuerst kippte die Par­tie Eden­hauser – Schmoll zugun­sten des ASK Kot­ting­brunn —  Arnold stellte seine End­spiel­rou­tine unter Beweis. Anschließend geri­eten Lech­n­er gegen FM Heim­berg­er, Haas gegen FM Kran­zl und Sala­m­on gegen Semeck unter Zeit­druck auch in ern­sthafte posi­tionelle Schwierigkeit­en, welche am Brett nicht gelöst wer­den kon­nten (man schalte ja keine Engine hinzu ;-)). Das Match befand sich den­noch weit­er­hin auf Messers Schnei­de, da FM Wirius mit Weiß gegen FM Hell­mayr nach einem Verse­hen seines Geg­n­ers einen lästi­gen Bauern auf f3 (der berühmte “Pfahl im Fleis­che”) ein­sam­meln kon­nte, wonach das Mehr­ma­te­r­i­al am Damen­flügel das Ren­nen machte. Schließlich kämpfte nur mehr Flo­ri­an gegen Ebn­er, auf­grund zweier (zwis­chen­zeitlich­er) Minus­bauern im Springer-gg-Läufer-End­spiel zwar nicht mehr um den Sieg, let­ztlich aber erfol­gre­ich um das Remis:

Nach Sd5-e7! (Kd6-e7 gin­ge auch noch) ist der Springer ger­ade noch lan­gre­ich­weit­ig genug, um g- und c-Bauer aufzuhal­ten. Der Plan ist, mit dem Springer den c-Bauern zu schla­gen und mit dem König den g-Bauern einzusam­meln (der Läufer ist mit Deck­en des g- und Aufhal­ten des h-Bauer über­fordert).

Trotz der knap­pen 4 ½ : 3 ½ — Nieder­lage trat­en wir erhobe­nen Hauptes die Heim­reise an. Mit etwas mehr For­tune wäre ein 4:4 oder gar mehr dur­chaus möglich gewe­sen. Am 23.10.2016 emp­fan­gen wir den SK Mostar­richi zum Heim­spiel, der heute mit einem 7 ½ : ½ — Schützen­fest gegen Bisam­berg ein deut­lich­es Aus­rufeze­ichen geset­zt hat.

Industrieviertel-Cup in Kirchberg/Wechsel

Am 25.9. wurde in Kirch­berg am Wech­sel der Indus­trievier­tel-Cup aus­ge­tra­gen, bei der auch der Teil­nehmer des Indus­trievier­tels am niederöster­re­ich­weit­en Cup­fi­nale ermit­telt wurde. In Summe waren 8 Mannschaften zu je 4 Mann/Frau am Start, gespielt wurde im Schnellschachmodus mit 20 Minuten Bedenkzeit pro Spiel­er und Par­tie. Die Ver­anstal­tung bestand aus 6 Vor­run­den­begeg­nun­gen mit Hin- und Rück­runde, bei der die Mannschaften in 2 Grup­pen geteilt waren, sowie ein­er Final­runde. Die Turnier­leitung lag in den bewährten Hän­den von Ger­hard Murstein­er

Das Team des ASK Kot­ting­brunn bestand aus Fer­enc Csil­lag, Flo­ri­an Schlager, Johann Buch­has, sowie Daniel Lech­n­er, den die medi­zinis­che Abteilung rechtzeit­ig halb­wegs fit bekom­men hat­te. Ersatzspiel­er waren Hel­mut Stein­er und Thomas Fug­ger.

Wir fan­den uns in Gruppe B zusam­men mit Erlach, Baden 2 (Baden stellte 2 Teams) und Ter­nitz. Die ersten 3 Match­es liefen wie am Schnürchen (je 3 ½ : ½ gegen Baden und Erlach und 3:1 gegen Ter­nitz), doch in Runde 4 kon­nte die erste Nieder­lage gegen Erlach nur knapp abgewen­det wer­den: 2:2. Nach der Mit­tagspause ging es im entschei­den­den Duell gegen Baden 2 eben­falls eng zur Sache. Mit einem erneuten 2:2 kon­nten wir die Ver­fol­ger auf Dis­tanz hal­ten. Ein sou­veränes 4:0 gegen Ter­nitz zum Abschluss qual­i­fizierte uns für das Finale um den 1. Platz gegen Baden 1, die Gruppe A mit dem Punk­temax­i­mum dominiert hat­ten. Im Finale war der Eloüber­ma­cht der Baden­er aber wenig ent­ge­gen­zuset­zen. Lech­n­er, Schlager und Buch­has ver­loren rel­a­tiv glatt gegen Rein­hard Lend­wai, Heinz Jünger und Chris­t­ian Ebert. Den Ehren­punkt erzielte Fer­enc Csil­lag, der gegen Jakob Hofeg­ger in beden­klich­er Stel­lung eine ganze Dame ein­sam­meln kon­nte.

Am Ende blieb somit der gute zweite Platz sowie eine starke und kom­pak­te Vorstel­lung unser­er Mannschaft, welche uns für den Lan­desli­gas­tart kom­mendes Woch­enende opti­mistisch stimmt. Das Stock­erl kom­plet­tierte Glog­gnitz. Grat­u­la­tion an den SK Baden (drit­ter Cup-Sieg en suite), der das Indus­trievier­tel nun im Cup­fi­nale vertreten wird.

Vienna Chess Open 2016

Vom 18.8. bis 23.8.2016 hat in Wien wieder das Vien­na Chess Open stattge­fun­den. Mit von der Par­tie war erst­mals der 17-jährige Flo­ri­an Schlager.

Flo­ri­an (Star­trang 259) hat­te einem schw­eren Start. Es gelang ihm aber in den let­zten drei Run­den stark aufzu­holen und er verbesserte sich dadurch (mit 4 von 9 Punk­ten) um 42 Plätze auf Endrang 217.

In der Liste der besten Stamm­spiel­er Niederöster­re­ichs scheint Flo­ri­an auf Platz 10 auf.

Her­zliche Grat­u­la­tion!

1. Schwarzataler Open mit starker Beteiligung

Vom 1.–4.9.2016 fand in Glog­gnitz das inter­na­tion­al gew­ertete, 5-rundi­ge 1. Schwarzataler Scha­chopen statt. Bei bestem (schachtyp­is­chen) Som­mer­wet­ter fan­den sich 63 SpielerIn­nen aus beina­he allen Teilen Öster­re­ichs ein. Sog­ar ein Spiel­erquar­tett aus dem Län­dle war extra für dieses Turnier angereist. Aus­tra­gung­sort war das Hotel Gasthof Loibl, im zuge­höri­gen Spiel­saal herrscht­en prak­tisch ide­ale Spielbe­din­gun­gen. Als Hauptsch­ied­srich­terin sorgte Mar­git Almert für einen rei­bungslosen Ablauf.

Vom ASV Kot­ting­brunn waren Obmann Hel­mut Stein­er und Kader­spiel­er Daniel Lech­n­er am Start, um sich für die im Okto­ber star­tenden Mannschaftsmeis­ter­schaften “war­mzus­pie­len”.

Als Favorit ging jedoch der junge Fide-Meis­ter Georg Hal­vax (Jahrgang 1993) ins Ren­nen, und wurde dieser Rolle auch mehr als gerecht. Sou­verän geführte Par­tien ergaben 4/4, und ein “Großmeis­ter­remis” in der Schlussrunde gegen den jun­gen Vorarl­berg­er Julian Kran­zl (Jg. 1999) sicherte lock­er den Sieg mit 4,5/5. Der Young­ster bril­lierte eben­falls mit bären­starkem Spiel und dem 2. Platz (4/5). Bronze ging an die Lokalmata­dorin WFM Denise Trip­pold (Jg. 1998, 4/5), der vierte Platz an Thomas Bauer (Jg. 1996, 4/5), das Turnier war somit fest in Hand der Jugend.

Mit einem Schlussrun­den­sieg sicherte sich Lech­n­er noch den 5. Platz, knapp vor der “Steirischen Eiche” IM Georg Dan­ner (bei­de jew­eils 4/5). Obmann Stein­er startete mit 2 sou­verä­nen Remisen gegen elostärkere Spiel­er stark, in den Run­den 3–5 fehlte etwas die For­tune (bzw. der Geg­n­er in Runde 4).

Turnierdi­rek­tor Ger­hard Murstein­er darf höchst zufrieden bilanzieren, war dieses Turnier doch ein deut­lich­es und wichtiges Leben­sze­ichen für das Turnier­schach in Niederöster­re­ich. Erfreulich auch die hohe Teil­nehmerdichte an Kindern und Jugendlichen.

Eine große Anzahl an Preisen ergab ein dicht gedrängtes Siegertreppchen (Foto: Gerhard Mursteiner; nachbearbeitet)
Eine große Anzahl an Preisen ergab ein dicht gedrängtes Siegertrep­pchen (Foto: Ger­hard Murstein­er; nach­bear­beit­et)

Eine weit­ere Aus­gabe für näch­stes Jahr ist bere­its angekündigt, dann mit Teilung in A- und B-Turnier.

Freischach beim Schlossfest Kottingbrunn

Dieses Jahr haben wir im Rah­men des Schloss­fests ein vere­insin­ternes Schachturnier und eine Schachsta­tion für Jed­er­mann betreut. Beim Schachturnier set­zte sich Arnold Schmoll gegen seine Konkur­renz durch.

freischach

Auch die Freis­chach-Sta­tion für Kinder wurde gut besucht — die Kids spiel­ten sowohl auf den nor­malen Turnier­bret­tern als auch mit den Garten­fig­uren. Alles in allem ein sehr gelun­gener Nach­mit­tag!

29. Blitzschach-Open in Bad Vöslau

Ein starkes Turnier mit 49 Startern präsen­tierte sich dieses Jahr beim 29. Blitzschach-Open in Bad Vös­lau. Ins­ge­samt 4 Fide­meis­ter am Start, und ein Drit­tel der SpielerIn­nen mit ein­er ELO-Zahl über 2000.

Von unserem Vere­in waren lei­der nur drei Spiel­er mit dabei — viele unser­er Turnier­spiel­er waren an diesem eher ungewöhn­lichen Ter­min (Sam­stag vor­mit­tags) ver­hin­dert.

Schon in der ersten Runde hat­ten unsere Spiel­er Har­ald Paulsen, Arnold Schmoll und Peter Radakovics gegen die Num­mern 2, 4 und 7 des Turniers zu kämpfen — unlös­bare Auf­gaben … . Nach wech­sel­n­dem Schachglück belegten Arnold und Peter punk­te­gle­ich (5,5 von 11 Punk­te) den 22. und 25. Rang, knapp gefol­gt von Har­ald als 30. (5 von 11 Punk­te).

PaulsenPrendinger
Seit über 25 Jahren kreuzen Har­ald Paulsen (mit den weißen Steinen) und Rudolf Prendinger (Schachk­lub Baden) immer wieder am Schachbrett die Klin­gen.

Der Turnier­sieg ging mit 9 von 11 Punk­ten an den ungarischen Fide­meis­ter (- ab Herb­st 2016 sog­ar Inter­na­tionaler Meis­ter -) und Bad Vös­lauer Legionär Kristof Juhasz.

Wir bedanken uns beim Organ­isator Robert Baum­frisch (SK Sparkasse Bad Vös­lau), seinem Team und der Inter­na­tionalen Schied­srich­terin Mar­git Almert für die Durch­führung des Turniers.

Entwicklungsrückstand …

In ein­er auf Chess­By­Post (APP für iPhone, Android, Win­dows und Win­dows­Pho­ne) gespiel­ten Fer­n­par­tie (!) hat Weiß seine Entwick­lung sträflich ver­nach­läs­sigt.

Schwarz am Zug spielt 1. … Sxf2 und nach 2. Kxf2 Sg4+, 3. Ke2 Sxe3, 4. Kxe3 Te8+, 5. Kf2 Dh4+, 6. Kg1 De1+, 7. Sf1 Lc5+, 8. Le3 Lxe3+ gab Weiß auf. Weiß hätte sich aber stärk­er vertei­di­gen kön­nen … .

Eine “Blitz“begegnung