Industrieviertelliga Rd. 4: Gloggnitz reloaded

In der let­zten Begeg­nung vor dem Wei­h­nachts­frieden traf unsere Mannschaft heute auf die Spielerin­nen und Spiel­er des SK Glog­gnitz. Wie auch schon vor ein­er Woche behiel­ten unsere Spielerin­nen und Spiel­er (immer an erster Stelle genan­nt) die Nase vorne und erziel­ten wieder ein 4:1

Brett 1: Fer­enc Csil­lag — Franz Wild 1:0
Brett 2: Alexan­dra Busioc — Wern­er Samec 1:0
Brett 3: Joachim Sala­m­on — Michael Mon­tasi 1/2:1/2
Brett 4: Peter Radakovics — Wal­ter Bock 1/2:1/2
Brett 5: Johann Buch­has — Leonie Riegler 1:0

Ein schönes Endergeb­nis für uns, aber es wurde uns nicht leicht gemacht, wie uns unter anderem Johann Buch­has berichtet hat 🙂

1. Klasse Rd. 3: Das Duell der Nachwuchshoffungen

Am drit­ten Adventson­ntag fand im Poldiheim in Glog­gnitz das Duell der Nach­wuchshoff­nun­gen statt. Bei­de Vere­ine hat­ten Brett 4 und 5 näm­lich mit Nach­wuchs- bzw. Jugend­spiel­ern beset­zt.

Auf Brett 1 gewann Joachim Sala­m­on gegen Karl Woltron und auf Brett 2 Moni­ka Mol­nar gegen Wal­ter Bock. Die Begeg­nung Har­ald Paulsen — Fritz Freyler bescherte uns einen Blitzsieg nach 14 Zügen. Hier die vor­wei­h­nachtliche End­stel­lung:weihnachtsstern

Auf Brett 4 musste unser Andreas Klinger sich Leonie Riegler geschla­gen geben, während auf Brett 5 Thomas Fug­ger gegen Moritz Riegler die Ober­hand behielt. End­stand 4:1 für den ASV Kot­ting­brunn!

Aber trotz des Ergeb­niss­es … ein Kom­pli­ment an den Schachk­lub Glog­gnitz für seine her­vor­ra­gende Jugen­dar­beit 🙂

Der Nikolo kam heuer zu … Herbert Dittel

3 Run­den Schnellschach (20 Minuten Bedenkzeit pro Spiel­er und Par­tie) und 6 Run­den Blitzschach (5 Minuten Bedenkzeit pro Spiel­er und Par­tie) — so stres­sig ging es bei unserem vere­insin­ter­nen Advent­turnier am 9.12.2016 zu.

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Abbil­dung aus http://lehrerweb.wien/home/

Kurz nach Niko­lo und Kram­pus gelang es dem Bun­desli­gaspiel­er Her­bert Dit­tel (7 von 8 Punk­ten), sich mit einem Punkt Vor­sprung knapp von Joachim Sala­m­on und Johann Buch­has (jew­eils 6 von 8 Punk­ten) abzuset­zen und sich zum Advent­meis­ter 2016 zu krö­nen.

Wir grat­ulieren her­zlich allen Teil­nehmerin­nen und Teil­nehmern und bedanken uns für die Teil­nahme beim Turnier 🙂

Freischach “in Echt”

Schach mit leben­den Fig­uren hat man sel­ten gese­hen. Daher vie­len Dank an Willibald Anderl, der uns dieses Bild zukom­men ließ:

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Ein Unikat, näm­lich Freis­chach in Maros­ti­ca (Ital­ien) mit leben­den Fig­uren. Einen Beitrag darüber (in englis­ch­er Sprache …) find­et ihr auf http://www.italybyevents.com/en/events-in-veneto-italy/chess-game-marostica/.

 

 

1. Klasse Rd. 2: Punkteteilung mit SK Ternitz

Die Begeg­nung mit dem Schachk­lub Ter­nitz endete am ersten Adventson­ntag mit einem Unentsch­ieden:

Auf Brett 1 ging die Par­tie Ing. Soma­sun­dram — Ger­hard Murstein­er als Einzige für uns ver­loren. Die Freude war für Ger­hard Murstein­er (Präsi­dent vom Indus­trievier­tel und Obmann vom SK Ter­nitz) groß.

Auf Brett 2 kämpfte Mon­i­ca Mol­nar tapfer und erspielte ein Remis gegen Radu Borz.

Auf Brett 3 errang Johann Buch­has einen schö­nen Sieg über Alfred Ham­mer­stiel.

Unser Obmann Hel­mut Stein­er (am Foto links vorne) spielte auf Brett 4 ein Remis gegen Ernst Kucera.

Auf Brett 5 erre­ichte unsere neues Vere­ins­mit­glied Thomas Fug­ger ein Remis in vorteil­hafter Stel­lung. Sein Geg­n­er Ger­hard Sam war danach sehr erle­ichtert.

 

Landesliga Rd. 3: Auswärts gg Bisamberg/Korneuburg

Am 27.11.2016 wurde die 3.Runde der Lan­desli­ga 2016/17 aus­ge­tra­gen. Der ASK Kot­ting­brunn war dabei auswärts in Bisam­berg im Ein­satz. Kurzfristige per­son­elle Aus­fälle kon­nten zum Glück kom­pen­siert wer­den, und so bestand unsere Mannschaft aus Busuioc, Csil­lag, Dit­tel, Lech­n­er, Radakovics, Sala­m­on, Schlager und Wirius. Die Bisam­berg­er hat­ten im Ver­gle­ich zur Erstrun­den­schlappe gegen Mostar­richi elomäßig aufgerüstet, sodass vor der Runde von Buch­mach­er­seite ein Duell auf Augen­höhe erwartet wurde.

Vor­weg: so sollte es auch kom­men, doch der Start in das Match lief (wie gewohnt mit­tler­weile) weniger gün­stig. Nach dem Großmeis­ter­remis von Her­bert Dit­tel auf Brett 3 kamen ins­beson­dere FM Wirius sowie Lech­n­er auf den ersten bei­den Bret­tern nicht gut aus der Eröff­nung. Immer­hin kon­nte Wirius das Mate­r­i­al soweit reduzieren, dass der Struk­tur­nachteil nicht ern­sthaft ins Gewicht fiel. In ver­schachtel­ter Stel­lung fand man hier eine Zug­wieder­hol­ung: Remis.

Bere­its nach kurz­er Zeit war unsere Mannschaft aber den­noch im Rück­stand. Lech­n­er mit Schwarz wieder­holte lei­der seinen Anfall von Schachblind­heit aus dem Vor­jahr (ein kurios­er Läufer­e­in­steller nach der Eröff­nung gegen densel­ben Geg­n­er!) und musste nach ein­er Springer­ga­bel auf f6 (der Turm stand lei­der bere­its auf e8, nicht f8) den schwarzfeldri­gen Läufer gegen das Pferd geben. Der Alp­traum eines jeden Fianchet­tospiel­ers! Die Par­tie war danach auf­gabereif, dauerte zwar noch bis kurz vor der Zeitkon­trolle, doch Weiß unter­lief keine Unge­nauigkeit mehr: 1:0. Peter auf Brett 8 hat­te dage­gen eine inter­es­sante unklare Stel­lung erre­icht, in der sein Geg­n­er (wom­öglich ungerecht­fer­tigt) einen Läufer auf h6 opferte. Objek­tiv gese­hen hätte Schwarz wohl die Stel­lung kon­so­li­dieren kön­nen, doch am Ende ret­tete Weiß sich in ein Dauer­schach.

Joachim hat­te auf Brett 6 eben­falls mit Schwarz kein­er­lei Prob­leme, das Spiel auszu­gle­ichen. Mehr war aber nicht drin­nen. Auch hier Remis. Fer­enc kon­nte sich mit Weiß eine vielver­sprechende Angriff­sstel­lung erar­beit­en. Sein Geg­n­er wäh­nte zwar einen Fig­urengewinn, doch Fer­enc hat­te weit­erg­erech­net, kon­nte ana­log zu Brett 2 eben­falls den schwarzfeldri­gen Fianchet­toläufer von Schwarz gegen einen Springer tauschen, wonach sich Schwarz nicht mehr lange hal­ten kon­nte.

Damit waren nur noch die Par­tien unser­er Young­sters auf Brett 4 und 5 im Gange. Beson­ders die Par­tie von Alexan­dra hat­te es in sich. Nach schar­fer Eröf­fung kon­nte sie die schwarze Dame für den Preis von 2 Bauern auf a2 einsper­ren, und bald sog­ar gewin­nen. 2 ver­bun­dene schwarze Freibauern waren noch sehr gefährlich, doch Weiß behielt in der ver­rück­ten Schlussphase die Ner­ven.

f4-f5! öffnete den schwarzen Königs­flügel entschei­dend.

Damit stand es 4:3, doch es sollte knapp nicht reichen. Flo­ri­an hat­te lange Zeit eine leicht schlechtere Stel­lung zu vertei­di­gen, und gelangte in ein End­spiel mit je einem Turm und Dame. Der Unter­schied zugun­sten der Bisam­berg­er war die schlechtere Königsstel­lung von Schwarz, die der Weiße mit ener­gis­chem h4-h5! Scho­nungs­los offen­legte.

Faz­it: ein wohl leis­tungs­gerecht­es Remis, doch heute wäre der Sieg defin­i­tiv möglich gewe­sen. Weit­ere nen­nenswerte Ergeb­nisse: Mostar­richi unter­liegt im Spitzen­du­ell dem SK Zwet­tel knapp mit 3 ½ : 4 ½ . Das Schützen­fest der Runde feiert Mis­tel­bach mit 7 ½ : ½ gegen Krems (Ergeb­nisse auf chess-results). Für den ASK Kot­ting­brunn geht es jet­zt in die Win­ter­pause (wir sind am 11.12. spiel­frei). Am 22.1.2017 emp­fan­gen wir den Tabellführer SK Zwet­tl zum Heim­spiel!

Industrieviertelliga Rd. 3: Es kann nicht immer gut gehen …

Am Son­ntag, 6. Novem­ber 2016 fand im Motel Baden die Begeg­nung in der Indus­trieviertel­li­ga zwis­chen SK Advi­so­ry Invest Baden und dem ASK Kot­ting­brunn statt. Baden kam mit ein­er starken Mannschaft, so hat­te jed­er mit Aus­nahme des 5. Brettes einen elostärk­eren Geg­n­er, was sich direkt im Ergeb­nis niedergeschla­gen hat.

Brett 1: MK Rudolf, Her­bert (2083) — Miazhyn­s­ki, Yuri (2035) ½ — ½
Das solide Spiel von Yuri endete bald mit der Punk­teteilung.

Brett 2: Perndl, Johann (1996) — Busuioc, Alexan­dra (1906) 1 — 0
Alexan­dra gewann in der Eröff­nung zwar einen Bauern, aber lei­der auf Kosten der Entwick­lung. Das führte gegen den erfahre­nen Johann Perndl zu ein­er Nieder­lage.

Brett 3: Ebn­er, Johann Mag. (2036) — Csil­lag, Fer­enc (1930) 1 — 0
Trotz eines Minus­bauern rech­nete sich Fer­enc wegen seines Läufer­paares gute Chan­cen aus und stellte seinem Geg­n­er einige Fall­en. Dieser ver­wan­delte seinen Vorteil jedoch durch seine Rou­tine in einen Sieg.

Brett 4: Geis­mann, Bern­hard (1978) – WMK Mol­nar, Moni­ka (1813) 1 — 0
Moni­ka musste gegen einen weit höher eingestuften Spiel­er mit den schwarzen Steinen antreten. Eine Unge­nauigkeit in der Eröff­nung führte zu einem weißen Druck­spiel, das sie nicht hal­ten kon­nte.

Brett 5: Hor­vath, Laslo (1619) — Buch­has, Johann (1839) 0 – 1
Die Fes­selung ein­er von Laslo Horvath’s Fig­uren führte zu einem tak­tis­chen Ein­schlag, worauf dessen Stel­lung rasch zusam­men­brach.

Industrieviertelliga Rd. 2: Wie ein Wirbelwind …

Der Wet­tkampf in der Indus­trieviertel­li­ga zwis­chen Kot­ting­brunn und Bad Erlach fand am 30.10.2016 im Ten­nishotel Höll­rigl statt.

Die Auf­stel­lung unser­er aus­geglich­enen Mannschaft lautete Busuioc, Csil­lag, Nemetz, Sala­m­on und Buch­has. Der Geg­n­er kam ersatzgeschwächt und wir ver­sucht­en gle­ich Vorteile in der Eröff­nung zu erspie­len.

Schon nach 1 1/2 Stun­den Spielzeit hat­ten wir auf allen Bret­tern sehr gute Stel­lun­gen. Nach ein­er weit­eren Stunde kon­nte Markus Nemetz mit einem schö­nen Angriff seine Par­tie für sich zu entschei­den. Das Bauernzen­trum von Johann Buch­has kon­nte dessen Geg­n­er nicht aufhal­ten und so stand es bere­its 2:0. In ein­er schwieri­gen Stel­lung gelang es Fer­enc Csil­lag seinem Geg­n­er eine Falle zu stellen, wom­it sein Sieg fest­stand.

Alexandra Busuioc beim ersten Einsatz in der Industrieviertelliga
Alexan­dra Busuioc beim ersten Ein­satz in der Indus­trieviertel­li­ga am Spitzen­brett

Obwohl der Wet­tkampf bere­its entsch­ieden war, ver­sucht­en Alexan­dra Busuioc und Joachim Sala­m­on ihre Vorteile in einen Sieg umzuwan­deln. Lei­der berech­nete Alexan­dra eine Kom­bi­na­tion falsch und musste ins Remis ein­willi­gen. Wenig später real­isierte Joachim Sala­m­on seinen Vorteil und somit gewann Kot­ting­brunn die Zweitrun­den­begeg­nung mit 4,5 : 0,5 und ist damit Tabel­len­führer 🙂

Wir freuen uns schon auf die näch­ste Runde, die am 06.11.2016 in Baden stat­tfind­et.