Landesliga Rd. 5.: David kann nicht immer gewinnen (gegen Goliath)

David gegen Goliath”, so hat­ten wir uns die Begeg­nung gegen den SK Zwet­tl nicht vorgestellt:

Die Abbil­dung zeigt:
Mit einem Elo-Plus von bis zu 319 Punk­ten auf Brett 1 bis 7 und einem Fide­meis­ter am let­zten (!) Brett hat SK Zwet­tl so stark aufgestellt “wie noch nie” und unser­er geschwächt­en Mannschaft keine Chance gelassen.

LL_22012017

Doch wenn man sich die Par­tien anschaut — ein paar halbe Punk­te hät­ten sich vielle­icht doch noch aus­ge­hen kön­nen … .

Industrieviertelliga Rd. 5: Punkteteilung gegen SK Ternitz

Am 15.1.2017 trafen sich bei­de Mannschaften voller Kampfes­lust — und tren­nten sich mit Remis auf allen fünf Bret­tern!

Die Paarun­gen im Detail — dies­mal direkt aus chess-results.com.

ergebnis_15012017

Damit sind wir derzeit am zweit­en Platz hin­ter dem Schachk­lub Baden.

 

 

1. Klasse Rd. 3: Das Duell der Nachwuchshoffungen

Am drit­ten Adventson­ntag fand im Poldiheim in Glog­gnitz das Duell der Nach­wuchshoff­nun­gen statt. Bei­de Vere­ine hat­ten Brett 4 und 5 näm­lich mit Nach­wuchs- bzw. Jugend­spiel­ern beset­zt.

Auf Brett 1 gewann Joachim Sala­m­on gegen Karl Woltron und auf Brett 2 Moni­ka Mol­nar gegen Wal­ter Bock. Die Begeg­nung Har­ald Paulsen — Fritz Freyler bescherte uns einen Blitzsieg nach 14 Zügen. Hier die vor­wei­h­nachtliche End­stel­lung:weihnachtsstern

Auf Brett 4 musste unser Andreas Klinger sich Leonie Riegler geschla­gen geben, während auf Brett 5 Thomas Fug­ger gegen Moritz Riegler die Ober­hand behielt. End­stand 4:1 für den ASV Kot­ting­brunn!

Aber trotz des Ergeb­niss­es … ein Kom­pli­ment an den Schachk­lub Glog­gnitz für seine her­vor­ra­gende Jugen­dar­beit 🙂

Der Nikolo kam heuer zu … Herbert Dittel

3 Run­den Schnellschach (20 Minuten Bedenkzeit pro Spiel­er und Par­tie) und 6 Run­den Blitzschach (5 Minuten Bedenkzeit pro Spiel­er und Par­tie) — so stres­sig ging es bei unserem vere­insin­ter­nen Advent­turnier am 9.12.2016 zu.

nikolo_krampus
Abbil­dung aus http://lehrerweb.wien/home/

Kurz nach Niko­lo und Kram­pus gelang es dem Bun­desli­gaspiel­er Her­bert Dit­tel (7 von 8 Punk­ten), sich mit einem Punkt Vor­sprung knapp von Joachim Sala­m­on und Johann Buch­has (jew­eils 6 von 8 Punk­ten) abzuset­zen und sich zum Advent­meis­ter 2016 zu krö­nen.

Wir grat­ulieren her­zlich allen Teil­nehmerin­nen und Teil­nehmern und bedanken uns für die Teil­nahme beim Turnier 🙂

Freischach “in Echt”

Schach mit leben­den Fig­uren hat man sel­ten gese­hen. Daher vie­len Dank an Willibald Anderl, der uns dieses Bild zukom­men ließ:

veneto_scacchi_marostica2-806x1024_cut

Ein Unikat, näm­lich Freis­chach in Maros­ti­ca (Ital­ien) mit leben­den Fig­uren. Einen Beitrag darüber (in englis­ch­er Sprache …) find­et ihr auf http://www.italybyevents.com/en/events-in-veneto-italy/chess-game-marostica/.

 

 

Industrieviertelliga Rd. 2: Wie ein Wirbelwind …

Der Wet­tkampf in der Indus­trieviertel­li­ga zwis­chen Kot­ting­brunn und Bad Erlach fand am 30.10.2016 im Ten­nishotel Höll­rigl statt.

Die Auf­stel­lung unser­er aus­geglich­enen Mannschaft lautete Busuioc, Csil­lag, Nemetz, Sala­m­on und Buch­has. Der Geg­n­er kam ersatzgeschwächt und wir ver­sucht­en gle­ich Vorteile in der Eröff­nung zu erspie­len.

Schon nach 1 1/2 Stun­den Spielzeit hat­ten wir auf allen Bret­tern sehr gute Stel­lun­gen. Nach ein­er weit­eren Stunde kon­nte Markus Nemetz mit einem schö­nen Angriff seine Par­tie für sich zu entschei­den. Das Bauernzen­trum von Johann Buch­has kon­nte dessen Geg­n­er nicht aufhal­ten und so stand es bere­its 2:0. In ein­er schwieri­gen Stel­lung gelang es Fer­enc Csil­lag seinem Geg­n­er eine Falle zu stellen, wom­it sein Sieg fest­stand.

Alexandra Busuioc beim ersten Einsatz in der Industrieviertelliga
Alexan­dra Busuioc beim ersten Ein­satz in der Indus­trieviertel­li­ga am Spitzen­brett

Obwohl der Wet­tkampf bere­its entsch­ieden war, ver­sucht­en Alexan­dra Busuioc und Joachim Sala­m­on ihre Vorteile in einen Sieg umzuwan­deln. Lei­der berech­nete Alexan­dra eine Kom­bi­na­tion falsch und musste ins Remis ein­willi­gen. Wenig später real­isierte Joachim Sala­m­on seinen Vorteil und somit gewann Kot­ting­brunn die Zweitrun­den­begeg­nung mit 4,5 : 0,5 und ist damit Tabel­len­führer 🙂

Wir freuen uns schon auf die näch­ste Runde, die am 06.11.2016 in Baden stat­tfind­et.

Industrieviertel-Cup in Kirchberg/Wechsel

Am 25.9. wurde in Kirch­berg am Wech­sel der Indus­trievier­tel-Cup aus­ge­tra­gen, bei der auch der Teil­nehmer des Indus­trievier­tels am niederöster­re­ich­weit­en Cup­fi­nale ermit­telt wurde. In Summe waren 8 Mannschaften zu je 4 Mann/Frau am Start, gespielt wurde im Schnellschachmodus mit 20 Minuten Bedenkzeit pro Spiel­er und Par­tie. Die Ver­anstal­tung bestand aus 6 Vor­run­den­begeg­nun­gen mit Hin- und Rück­runde, bei der die Mannschaften in 2 Grup­pen geteilt waren, sowie ein­er Final­runde. Die Turnier­leitung lag in den bewährten Hän­den von Ger­hard Murstein­er

Das Team des ASK Kot­ting­brunn bestand aus Fer­enc Csil­lag, Flo­ri­an Schlager, Johann Buch­has, sowie Daniel Lech­n­er, den die medi­zinis­che Abteilung rechtzeit­ig halb­wegs fit bekom­men hat­te. Ersatzspiel­er waren Hel­mut Stein­er und Thomas Fug­ger.

Wir fan­den uns in Gruppe B zusam­men mit Erlach, Baden 2 (Baden stellte 2 Teams) und Ter­nitz. Die ersten 3 Match­es liefen wie am Schnürchen (je 3 ½ : ½ gegen Baden und Erlach und 3:1 gegen Ter­nitz), doch in Runde 4 kon­nte die erste Nieder­lage gegen Erlach nur knapp abgewen­det wer­den: 2:2. Nach der Mit­tagspause ging es im entschei­den­den Duell gegen Baden 2 eben­falls eng zur Sache. Mit einem erneuten 2:2 kon­nten wir die Ver­fol­ger auf Dis­tanz hal­ten. Ein sou­veränes 4:0 gegen Ter­nitz zum Abschluss qual­i­fizierte uns für das Finale um den 1. Platz gegen Baden 1, die Gruppe A mit dem Punk­temax­i­mum dominiert hat­ten. Im Finale war der Eloüber­ma­cht der Baden­er aber wenig ent­ge­gen­zuset­zen. Lech­n­er, Schlager und Buch­has ver­loren rel­a­tiv glatt gegen Rein­hard Lend­wai, Heinz Jünger und Chris­t­ian Ebert. Den Ehren­punkt erzielte Fer­enc Csil­lag, der gegen Jakob Hofeg­ger in beden­klich­er Stel­lung eine ganze Dame ein­sam­meln kon­nte.

Am Ende blieb somit der gute zweite Platz sowie eine starke und kom­pak­te Vorstel­lung unser­er Mannschaft, welche uns für den Lan­desli­gas­tart kom­mendes Woch­enende opti­mistisch stimmt. Das Stock­erl kom­plet­tierte Glog­gnitz. Grat­u­la­tion an den SK Baden (drit­ter Cup-Sieg en suite), der das Indus­trievier­tel nun im Cup­fi­nale vertreten wird.

Vienna Chess Open 2016

Vom 18.8. bis 23.8.2016 hat in Wien wieder das Vien­na Chess Open stattge­fun­den. Mit von der Par­tie war erst­mals der 17-jährige Flo­ri­an Schlager.

Flo­ri­an (Star­trang 259) hat­te einem schw­eren Start. Es gelang ihm aber in den let­zten drei Run­den stark aufzu­holen und er verbesserte sich dadurch (mit 4 von 9 Punk­ten) um 42 Plätze auf Endrang 217.

In der Liste der besten Stamm­spiel­er Niederöster­re­ichs scheint Flo­ri­an auf Platz 10 auf.

Her­zliche Grat­u­la­tion!

1. Schwarzataler Open mit starker Beteiligung

Vom 1.–4.9.2016 fand in Glog­gnitz das inter­na­tion­al gew­ertete, 5-rundi­ge 1. Schwarzataler Scha­chopen statt. Bei bestem (schachtyp­is­chen) Som­mer­wet­ter fan­den sich 63 SpielerIn­nen aus beina­he allen Teilen Öster­re­ichs ein. Sog­ar ein Spiel­erquar­tett aus dem Län­dle war extra für dieses Turnier angereist. Aus­tra­gung­sort war das Hotel Gasthof Loibl, im zuge­höri­gen Spiel­saal herrscht­en prak­tisch ide­ale Spielbe­din­gun­gen. Als Hauptsch­ied­srich­terin sorgte Mar­git Almert für einen rei­bungslosen Ablauf.

Vom ASV Kot­ting­brunn waren Obmann Hel­mut Stein­er und Kader­spiel­er Daniel Lech­n­er am Start, um sich für die im Okto­ber star­tenden Mannschaftsmeis­ter­schaften “war­mzus­pie­len”.

Als Favorit ging jedoch der junge Fide-Meis­ter Georg Hal­vax (Jahrgang 1993) ins Ren­nen, und wurde dieser Rolle auch mehr als gerecht. Sou­verän geführte Par­tien ergaben 4/4, und ein “Großmeis­ter­remis” in der Schlussrunde gegen den jun­gen Vorarl­berg­er Julian Kran­zl (Jg. 1999) sicherte lock­er den Sieg mit 4,5/5. Der Young­ster bril­lierte eben­falls mit bären­starkem Spiel und dem 2. Platz (4/5). Bronze ging an die Lokalmata­dorin WFM Denise Trip­pold (Jg. 1998, 4/5), der vierte Platz an Thomas Bauer (Jg. 1996, 4/5), das Turnier war somit fest in Hand der Jugend.

Mit einem Schlussrun­den­sieg sicherte sich Lech­n­er noch den 5. Platz, knapp vor der “Steirischen Eiche” IM Georg Dan­ner (bei­de jew­eils 4/5). Obmann Stein­er startete mit 2 sou­verä­nen Remisen gegen elostärkere Spiel­er stark, in den Run­den 3–5 fehlte etwas die For­tune (bzw. der Geg­n­er in Runde 4).

Turnierdi­rek­tor Ger­hard Murstein­er darf höchst zufrieden bilanzieren, war dieses Turnier doch ein deut­lich­es und wichtiges Leben­sze­ichen für das Turnier­schach in Niederöster­re­ich. Erfreulich auch die hohe Teil­nehmerdichte an Kindern und Jugendlichen.

Eine große Anzahl an Preisen ergab ein dicht gedrängtes Siegertreppchen (Foto: Gerhard Mursteiner; nachbearbeitet)
Eine große Anzahl an Preisen ergab ein dicht gedrängtes Siegertrep­pchen (Foto: Ger­hard Murstein­er; nach­bear­beit­et)

Eine weit­ere Aus­gabe für näch­stes Jahr ist bere­its angekündigt, dann mit Teilung in A- und B-Turnier.